Welche Steigeisen brauchst du für Hochtouren?
Die Frage lautet fast nie „Welches Steigeisen ist das beste?“, sondern „Welches passt zu meinem Schuh und zu den Touren, die ich gehe?”. Ein sehr gutes Steigeisen am falschen Schuh ist gefährlich. Ein einfaches, korrekt sitzendes Modell am passenden Schuh bringt dich sicher über den Gletscher.

Für den Einstieg in klassische Hochtouren brauchst du in aller Regel:
- ein 12-zackiges Steigeisen aus Stahl mit klassischer, horizontaler Frontzacken-Stellung
- eine Bindung, die zu deinem Bergschuh passt – das ist der eigentliche Knackpunkt
- eine Antistollplatte unter der Sohle
- eine Länge, die du vor der Tour eingestellt und kontrolliert hast
Alles andere ist zunächst zweitrangig.
Als Beispiel für ein bewährtes, vielseitiges Hochtouren-Steigeisen zeigen wir dir hier ein bekanntes Modell:
Black Diamond Serac

Produktbild: VerticalExtreme
Klassisches Zwölfzacker-Steigeisen aus rostfreiem Stahl, gebaut für Schneefelder und Gletschertraversen. Also genau das Gelände, in dem die meisten Hochtouren stattfinden.
Vorteile- rostfreier Stahl – verzeiht es, wenn man es mal feucht einpackt
- klassische Zwölfzacker-Geometrie für Firn und Gletscher
- es gibt die Strap- und die Pro-Bindung, damit passt es an Schuhe mit und ohne Sohlenrand
- kein Leichtgewicht
- für steiles Wassereis gibt es passendere Modelle
Geeignet für: Hochtourengeher mit passenden Berg- oder Hochtourenschuhen, die ein solides Steigeisen für Firn und Gletscher suchen.
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Drei Zwölfzacker aus Stahl – vom klassischen Gletschersteigeisen bis zum technischen Modell für Mixed und Steileis. Je weiter rechts in dieser Reihe, desto mehr verlangt das Steigeisen vom Schuh:
| Produkt | Kategorie | Gewicht | Bindung / Typ |
|---|---|---|---|
![]() Grivel G12 LTBei VerticalExtreme ansehen * | Robustes Steigeisen für Hochtouren | 861 g pro Paar (Herstellerangabe) | 12 Zacken; New-Matic Evo, Cramp-O-Matic Evo, New-Classic Evo oder Dual-Matic Evo |
![]() Black Diamond SeracBei VerticalExtreme ansehen * | Klassisches Steigeisen für Schnee und Gletscher | 860 g (Strap) bzw. 890 g (Pro) pro Paar (Herstellerangabe) | 12 Zacken; Strap (Riemen) oder Pro (Kipphebel hinten) |
![]() Black Diamond SnaggletoothBei VerticalExtreme ansehen * | Technisches Steigeisen für Mixed und Steileis | ab 890 g pro Paar (Herstellerangabe) | vollautomatisch; nur für Schuhe mit Sohlenrand vorne und hinten |
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Steigeisen für Anfänger: der Bindungstyp entscheidet
Steigeisen werden über das Bindungssystem unterschieden – und dieses System muss zum Schuh passen. Dafür gibt es die Schuhkategorien B0 bis B3, die die Sohlensteifigkeit beschreiben.
Riemenbindung (für B1-Schuhe und teils feste Wanderschuhe)
Vorne und hinten ein Kunststoffkörbchen, verbunden über einen Riemen. Passt auf viele feste Bergschuhe ohne Sohlenrand. Verzeihend beim Anziehen, aber weniger präzise, und der Riemen kann bei Kälte mit Handschuhen fummelig werden.
Gut für: einfache Firnfelder, Schneereste im Frühsommer, Hüttenzustiege. Nicht gut für: steileres Eis, längere Gletschertouren mit hartem Untergrund.
Halbautomatik – Körbchen vorne, Kipphebel hinten (B2)
Der Standard für klassische Hochtouren. Vorne hält ein Kunststoffkörbchen, hinten klemmt ein Metallbügel in die Fersenkante des Schuhs. Braucht einen Schuh mit ausgeprägtem Fersenrand.
Gut für: Gletschertouren, Firngrate, klassische Hochtouren – der Bereich, in dem die meisten Einsteiger unterwegs sind.
Vollautomatik – Kipphebel vorne und hinten (B3)
Vorne ein Metallbügel, der in die Sohlenkante an der Schuhspitze greift, hinten ebenfalls ein Kipphebel. Braucht einen Schuh mit Rand vorne und hinten und einer komplett steifen Sohle.
Gut für: steiles Eis, technisches Gelände, hohe Ziele. Für den Einstieg: meist unnötig – und am falschen Schuh schlicht nicht montierbar.
Wenn du dir bei deinem Schuh unsicher bist, ist die Steigeisen-Kompatibilität der Artikel, den du vor dem Kauf lesen solltest. Die Unterschiede zwischen den Bindungen sind im Detail unter halbautomatisch vs. vollautomatisch erklärt.
Bevor du Steigeisen kaufst, solltest du prüfen, welche Bindungsart dein Schuh zulässt. Eine ausführliche Kaufberatung zu passenden Schuhen findest du im Artikel Die besten Hochtourenschuhe für Anfänger.
Welches Steigeisen für welche Tour?
| Deine Tour | Sinnvolles Steigeisen |
|---|---|
| Firnfeld im Zustieg, flache Gletscherquerung | 10 Zacken, Riemen- oder Halbautomatik, Alu möglich |
| Klassische Hochtour, Gletscher und Firngrat | 12 Zacken, Stahl, halbautomatisch – der Standardfall |
| Kombinierte Tour mit Fels- und Eispassagen | 12 Zacken, Stahl, halb- oder vollautomatisch |
| Steiles Eis, technisches Gelände | technisches Modell, vollautomatisch, vertikale Frontzacken |
Wenn du zwischen zwei Zeilen stehst, nimm die robustere. Ein etwas zu stabiles Steigeisen kostet Gramm; ein zu leichtes kostet Halt an der Stelle, an der du ihn brauchst.
Für wen eignet sich welches Setup?
Du gehst deine erste Gletschertour im Sommer, hast einen B2-Schuh: Halbautomatik, Stahl, 12 Zacken, Antistollplatte. Das ist die Standardantwort und sie stimmt in den allermeisten Fällen.
Du hast nur feste Wanderschuhe (B1) und willst ein Firnfeld queren: Riemenbindung – aber ehrlich gesagt ist dann auch die Tourenwahl die wichtigere Frage. Mit B1-Schuhen gehört keine echte Hochtour ins Programm.
Du planst schon steilere Eisziele: Vollautomatik plus passender B3-Schuh. Dann aber bitte auch mit entsprechender Ausbildung.
Zehnzacker für einfache Gletschertouren
Drei Zehnzacker für Firnfelder, Zustiege und einfache Gletschertouren. Sie sind leichter als ein Zwölfzacker und reichen dort völlig – sobald der Firn steiler wird oder Eispassagen dazukommen, ist ein Zwölfzacker von oben die bessere Wahl. Untereinander unterscheiden sie sich vor allem in der Bindung:
| Produkt | Kategorie | Gewicht | Bindung / Typ |
|---|---|---|---|
![]() Petzl IrvisBei VerticalExtreme ansehen * | Leichtes Steigeisen für Gletschertouren | 740–790 g je nach Bindung (Herstellerangabe) | LEVERLOCK UNIVERSEL (halbautomatisch) oder FLEXLOCK (Riemen) |
![]() Grivel G10 LT WideBei VerticalExtreme ansehen * | Leichtes 10-Zacken-Steigeisen | – | 10 Zacken; breite Vorderbindung, Grivel Crampon System |
![]() Blue Ice Griffin 10 UniversalBei VerticalExtreme ansehen * | 10-Zacker mit Universalbindung | – | 10 Zacken; Universalbindung für Schuhe mit und ohne Sohlenrand |
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Zacken: Anordnung, Form und was sie bewirken
Nicht jede Zacke macht dasselbe. Wer den Aufbau versteht, erkennt schnell, ob ein Modell zur eigenen Tour passt.
10 oder 12 Zacken? Zwölfzacker sind der Standard für Hochtouren. Zehnzacker haben ebenfalls Frontzacken, aber zwei Zacken weniger. Sie sind leichter und reichen für Firnfelder, Zustiege und einfache Gletschertouren. Sobald der Firn steiler wird oder kurze Eispassagen dazukommen, steht ein Zwölfzacker stabiler.
Frontzacken stehen vorne über den Schuh hinaus. Sie tragen dich, sobald das Gelände so steil wird, dass du nicht mehr flach auftreten kannst.
- Horizontal ausgerichtet: mehr Auflagefläche, besserer Halt im Firn, weniger Ausbrechen in weichem Schnee. Der Standard für Hochtouren.
- Vertikal ausgerichtet: dringt besser in hartes Wassereis ein, hält im Firn aber schlechter. Für Eisklettern gedacht.
- Monozacke (nur eine Frontzacke): reines Klettergerät, für Hochtouren ungeeignet.
Sekundärzacken sitzen direkt hinter den Frontzacken und stützen den Fuß ab, wenn du auf den Frontzacken stehst. Ohne sie kippt der Fuß nach unten weg.
Die restlichen Zacken unter Mittelfuß und Ferse sorgen für den Halt beim flachen Gehen – der Technik, in der du auf einer Hochtour den allergrößten Teil der Zeit unterwegs bist.
Stahl oder Aluminium?
Stahl ist der Standard für Hochtouren. Die Zacken halten auch auf Fels, Schotter und hartem Blankeis, und sie stumpfen langsamer ab. Nachteil: schwerer.
Aluminium spart deutlich Gewicht und ist bei Skitouren und im Firn beliebt. Auf Fels und hartem Eis verschleißen Alu-Zacken aber schnell und geben weniger Halt.
Für dein erstes Paar: Stahl. Der Gewichtsvorteil von Alu lohnt sich erst, wenn du genau weißt, dass du damit nur über Firn läufst – und selbst dann hast du auf einer klassischen Hochtour fast immer ein paar Meter Fels oder Blankeis dabei.
Die Antistollplatte ist Sicherheitsausrüstung
Bei nassem Schnee – im Sommer auf Gletschern der Normalfall – klebt Schnee unter der Sohle fest und baut innerhalb weniger Schritte einen Klumpen auf. Dann stehst du nicht mehr auf Zacken, sondern auf einem Schneeball. Die Antistollplatte aus Kunststoff verhindert das.
Die meisten aktuellen Modelle haben sie ab Werk. Falls nicht: nachrüsten. Das ist kein Zubehör für Komfortliebhaber, sondern verhindert eine der häufigsten Sturzursachen bei Einsteigern.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Nimm deine Schuhe mit in den Laden. Steigeisen ohne den eigenen Schuh zu kaufen, ist Raten. Eine Anprobe dauert fünf Minuten.
- Prüfe den Fersenrand. Für Halbautomatik braucht der Schuh hinten eine klare Kante, in die der Bügel greift.
- Achte auf die Norm EN 893. Das ist die europäische Norm für Steigeisen. Finger weg von Modellen ohne Kennzeichnung.
- Kontrolliere die Verstellbarkeit. Passt der Längenbereich zu deiner Schuhgröße? Bei sehr kleinen und sehr großen Größen kann ein Verlängerungssteg nötig sein.
- Schau dir die Riemenführung an. Kannst du sie mit dicken Handschuhen bedienen? Genau das wirst du bei minus zehn Grad im Dunkeln tun.
- Nimm eine Steigeisentasche. Zwölf scharfe Zacken im Rucksack ruinieren Jacke, Schlafsack und Regenhülle.
Verstellbereich und Passung
Steigeisen werden über einen Mittelsteg an die Schuhlänge angepasst. Prüfe vor dem Kauf:
- Deckt der Verstellbereich deine Schuhgröße ab? Bei sehr kleinen oder sehr großen Größen ist manchmal ein längerer oder kürzerer Steg nötig – den gibt es meist als Zubehör.
- Sitzt der Fersenbügel fest? Nach dem Schließen darf sich das Steigeisen nicht mehr seitlich verdrehen lassen.
- Steht die Frontbindung sauber? Das Körbchen bzw. der Bügel muss mittig auf dem Schuh sitzen, nicht schief.
Die genaue Vorgehensweise steht in der Anleitung zum Einstellen.
Transport und Pflege
Steigeisentasche benutzen. Zwölf scharfe Zacken lose im Rucksack beschädigen zuverlässig Jacke, Schlafsack oder Regenhülle – und im schlimmsten Fall das Seil.
Nach der Tour abtrocknen. Stahl rostet, besonders nach Kontakt mit Salz oder feuchtem Lagern. Abtrocknen und offen liegen lassen reicht meistens.
Zacken nachschärfen – aber mit der Feile von Hand, nicht mit dem Winkelschleifer. Zu viel Hitze verändert die Materialeigenschaften des Stahls. Geschärft wird die ursprüngliche Form, nicht spitzer.
Vor der Saison kontrollieren: Risse an den Zackenansätzen, Verformungen, ausgeschlagene Bohrungen, Zustand der Riemen. Alles, was Risse hat, wird ersetzt und nicht repariert.
Gehtechnik – das, was die Steigeisen erst nützlich macht
Steigeisen geben Halt, aber nur bei passender Technik. Die drei Grundformen kurz:
Flachtritt. Im moderaten Gelände setzt du den ganzen Fuß flach auf, damit alle Zacken greifen. Die Versuchung, wie beim Wandern auf der Fußspitze zu gehen, ist groß – und falsch.
Frontalzackentechnik. In steilem Gelände trittst du mit den Frontzacken ein und hältst die Ferse tief genug, dass die Sekundärzacken mittragen.
Zwischenformen. Im Übergangsbereich wird kombiniert, etwa ein Fuß flach, einer frontal.
Dazu kommt die Grundregel: Schrittweite größer als sonst. Wer eng geht, hakt mit den Zacken in der Hose oder in der Gamasche. Das ist eine der häufigsten Sturzursachen überhaupt, und sie passiert fast immer im Abstieg, wenn die Konzentration nachlässt.
Diese Techniken lernt man auf einem Übungshang mit jemandem, der sie beherrscht – nicht aus einem Text.
Häufige Fehler beim ersten Paar
- Steigeisen vor dem Schuh kaufen. Der Schuh bestimmt die Bindung, nicht umgekehrt. Erst Schuh, dann Steigeisen.
- Die Länge erst am Berg einstellen. Das Einstellen dauert zuhause zehn Minuten und im Dunkeln auf dem Gletscher eine gefühlte Stunde. Wie es geht, steht in der Anleitung zum Einstellen.
- Auf die Antistollplatte verzichten. Siehe oben.
- Zu technische Modelle kaufen. Ein Eiskletter-Steigeisen läuft sich auf langen Firnhängen unangenehm und kostet mehr.
- Nie im Trockenen üben. Steigeisen anlegen will geübt sein – am besten im Wohnzimmer, bevor es auf dem Gletscher zum ersten Mal ernst wird.
- Alu-Steigeisen auf gemischtem Gelände. Auf Fels und Blankeis verschleißen die Zacken schnell und geben weniger Halt.
Steigeisen ersetzen keine Ausbildung
Steigeisen geben dir Halt, aber sie machen dich nicht sicher. Gehtechnik im Steigeisen, Spaltenbergung, Seilhandhabung am Gletscher und die Einschätzung von Verhältnissen lernst du in einem Kurs oder mit erfahrenen Partnern – nicht aus einem Artikel. Wer das erste Mal Steigeisen anzieht, sollte nicht gleichzeitig das erste Mal allein auf einem Gletscher stehen.
Fazit
Für den Einstieg in Hochtouren ist die Antwort meist unspektakulär: ein halbautomatisches Zwölfzacker-Steigeisen aus Stahl mit Antistollplatte, passend zu einem B2-Bergschuh. Für Firnfelder, Zustiege und einfache Gletschertouren reicht auch ein leichterer Zehnzacker. Wichtiger als die Marke ist, dass die Bindung wirklich zu deinem Schuh passt und dass du die Einstellung vor der ersten Tour einmal in Ruhe gemacht hast.
Neben den Steigeisen gehört auch ein passender Eispickel für Hochtouren zur Grundausrüstung. Wenn du gerade dein komplettes Setup zusammenstellst, hilft dir die Hochtouren Packliste weiter – und bei der Schuhfrage der Artikel zu Hochtourenschuhen für Anfänger.
Häufige Fragen
Welche Steigeisen eignen sich für Hochtouren?
Für klassische Hochtouren auf Gletscher und Firn: ein 12-zackiges Steigeisen aus Stahl mit halbautomatischer Bindung und Antistollplatte, passend zu einem steigeisenfesten B2-Bergschuh. Für Firnfelder, Zustiege und einfache Gletschertouren reicht auch ein leichterer Zehnzacker.
Sind halbautomatische Steigeisen für Anfänger sinnvoll?
Ja, halbautomatische Bindungen sind für die meisten Einsteiger eine gute Wahl, da sie mit vielen Hochtourenschuhen der Kategorie B kompatibel und vergleichsweise einfach anzulegen sind.
Passen Steigeisen auf jeden Bergschuh?
Nein. Die Bindungsart muss zur Sohlensteifigkeit und den Rillen deines Schuhs passen – das solltest du vor dem Kauf immer prüfen, idealerweise direkt im Fachgeschäft mit deinem eigenen Schuh. Weiche Wanderschuhe ohne steife Sohle sind ungeeignet – das Steigeisen sitzt nicht fest und kann sich lösen. Du brauchst mindestens einen bedingt steigeisenfesten Schuh; welche Kombination funktioniert, steht im Artikel zur Steigeisen-Kompatibilität.
Was ist besser: Stahl oder Aluminium?
Für klassische, gemischte Hochtouren mit Fels- und Gletscherpassagen sind Stahl-Steigeisen meist die robustere und langlebigere Wahl. Aluminium spart Gewicht, nutzt sich auf hartem Untergrund aber schneller ab und eignet sich eher für reine Schnee- und Gletschertouren.
Wie viele Zacken sollte ein Steigeisen für Hochtouren haben?
Für klassische Hochtouren zwölf. Zehnzacker haben ebenfalls Frontzacken, aber zwei Zacken weniger – sie reichen für Firnfelder, Zustiege und einfache Gletschertouren. Sobald der Firn steiler wird oder kurze Eispassagen dazukommen, steht ein Zwölfzacker stabiler.
Brauche ich wirklich eine Antistollplatte?
Ja. Ohne sie sammelt sich bei nassem Schnee ein Klumpen unter der Sohle, und die Zacken greifen nicht mehr. Das passiert im Sommer auf Gletschern regelmäßig und ist eine der häufigsten Sturzursachen bei Einsteigern.
Muss man Steigeisen vor der Tour einstellen?
Ja – Zackenausrichtung, Riemen und Bindung solltest du vor jeder Tour prüfen und bei Bedarf anpassen. Am besten übst du das Anlegen bereits zu Hause, damit es unterwegs schnell und sicher klappt. Die restliche Grundausrüstung findest du in unserer Hochtouren Packliste.








